Size Matters When Comparing Metal Detection System Performance

Wenn es um die Erkennungsempfindlichkeit bei der Metallerkennung geht, sind nicht alle Systeme gleich. Bereits eine geringfügige Abweichung der durch eine Kugel definierten Erkennungsempfindlichkeit kann erheblichen Einfluss auf den Schutz Ihrer Marke haben. Dieser Leitfaden erläutert das Konzept der Erkennungsempfindlichkeit von Metalldetektoren, die Einflussfaktoren der Detektionsleistung und weshalb beim Vergleich der Spezifikationen für die durch eine Kugel definierte Erkennungsempfindlichkeit die Größe eine Rolle spielt.

Was ist die Erkennungsempfindlichkeit bei der Metalldetektion?

Die Erkennungsempfindlichkeit eines Metalldetektors wird an der Fähigkeit gemessen, bestimmte Arten und Größen von Fremdkörpern zu identifizieren. Je höher die Erkennungsempfindlichkeit Ihres Metalldetektors, desto kleiner die Metallfremdkörper, die der Detektor erkennen kann. . 

Die Erkennungsempfindlichkeit eines Metalldetektors wird üblicherweise als Durchmesser einer Testkugel angegeben, die aus einem bestimmten Metall, wie z. B. Eisenmetall, Nicht-Eisenmetall, Aluminium oder Edelstahl, gefertigt ist. Dieser Testkörper muss zuverlässig erkannt werden, wenn er die Mitte der Durchlassöffnung des Metalldetektors passiert. Auf Grund des sogenannten „Orientierungseffekts“, der von Metallfremdkörpern erzeugt wird, besteht jedoch ein erheblicher Unterschied zwischen der durch eine Kugel definierten Erkennungsempfindlichkeit und der tatsächlichen Länge detektierbarer Drähte.

Der Orientierungseffekt bewirkt, dass bestimmte Metallarten je nach Ausrichtung beim Passieren der Suchöffnung leichter oder schwerer zu erkennen sind. Wie aus dem nachstehenden Diagramm hervorgeht, sind Fremdkörper aus Eisenmetall einfacher zu detektieren, wenn sie parallel zur Laufrichtung (A) angeordnet sind. Eine Ausrichtung im 90°-Winkel zur Laufrichtung (B) erschwert die Detektion. Bei Nicht-Eisenmetallen und Edelstahl verhält es sich genau umgekehrt. Der Orientierungseffekt wird jedoch nur offensichtlich, wenn der Durchmesser des Drahtfremdkörpers kleiner ist als die durch eine Kugel definierte Erkennungsempfindlichkeit des Metalldetektors. Sowohl die Metallart als auch der Durchmesser des Drahts haben erheblichen Einfluss auf die Länge der vom System erkennbaren Drahtfremdkörper.

Zusammenhang zwischen Testkugelgrößen und der Größe echter Metallfremdkörper

Sowohl die Metallart als auch der Durchmesser des Drahts haben erheblichen Einfluss auf die Länge der vom System erkennbaren Drähte. Die nachstehende Tabelle zeigt, dass eine Verringerung der detektierbaren Testkugelgröße zu einer deutlichen Reduzierung der Mindestlänge noch erkennbarer Drahtfremdkörper führt. Umgekehrt bleiben im Falle einer Verringerung der Empfindlichkeit größere Metallfremdkörper unentdeckt, wodurch das Risiko steigt, dass verunreinigte Produkte zum Verbraucher gelangen.

Dies verdeutlicht, weshalb Endanwender mit einem Systemanbieter zusammenarbeiten sollten, der eine maximale Empfindlichkeit garantieren kann.

Size matters