The Impact of the Coronavirus Pandemic on the Food Industry

Die Coronavirus-Krise hat einen großen Einfluss auf die Lebensmittelindustrie gehabt. Einerseits hat die Nachfrage nach Lebensmitteln stark zugenommen, andererseits wirken sich die eingeschränkten Arbeitsbedingungen auf die Produktivität in den Lebensmittelproduktionsbetrieben aus. Eine kürzlich von Food Industry Executive durchgeführte Umfrage beleuchtet die Herausforderungen, denen Lebensmittelverarbeiter und -lieferanten gegenüberstehen, und die Prozesse, die sie anpassen mussten, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

Mehr als 41% der Lebensmittelverarbeiter sind mit Personalproblemen konfrontiert. In vielen Unternehmen haben die Beschäftigten Angst davor, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Lebensmittelverarbeiter reagieren darauf, indem sie ihren Mitarbeitern Schutzausrüstung zur Verfügung stellen und häufige Reinigungsverfahren durchführen. Weitere Herausforderungen, mit denen Lebensmittelverarbeiter konfrontiert sind, betreffen den Verkauf und das Marketing (23%) und die Lieferkette (16%). Insbesondere der Verlust der Produktionsfähigkeit durch soziale Distanzierung und neue Reinigungsverfahren hat große Auswirkungen auf den Verkauf. Darüber hinaus führt die veränderte Nachfrage zu einem größeren Investitionsrisiko in der Lieferkette.

Die Unfähigkeit, zu reisen und Besuche vor Ort durchzuführen, hat zu einem Umsatzrückgang bei den Lieferanten geführt. Rund 35 % der Lieferanten geben an, dass dies die größte Herausforderung für sie ist, gefolgt von Personalproblemen (20 %) und Projektverzögerungen oder -streichungen (9 %). Die Tatsache, dass viele Menschen gezwungen waren, von zu Hause aus zu arbeiten, führte dazu, dass viele persönliche Besuche zur Abwicklung von Geschäften nicht durchgeführt werden konnten. In einigen Fällen haben Remote-Arbeitssitzungen zu einem Rückgang der Produktivität geführt.  

Aufgrund der Herausforderungen, die die Pandemie mit sich brachte, haben viele Lebensmittelverarbeiter mit einer Änderung ihrer Prozesse und Aktivitäten reagiert. Tatsächlich gaben fast drei Viertel der Verarbeiter an, dass sie als Reaktion auf die Pandemie ihre Geschäftsstrategie geändert haben. Die Konzentration auf Kernprodukte, die Verbesserung der Mitarbeitersicherheit und die Stärkung des Einzelhandelskanals sind die häufigsten Änderungen. Auf der Lieferantenseite sieht die Situation sehr ähnlich aus. Rund 39% der Ausrüstungs- und Dienstleistungsanbieter haben trotz der Pandemie und der Folgen der Krise an ihrer bisherigen Strategie festgehalten. Lieferanten, die ihre Prozesse und Abläufe geändert haben, konzentrierten sich auf die Einführung neuer Technologien. Die Einführung von Fernlösungen ist in vielen Bereichen notwendig, um den persönlichen Kontakt zu vermeiden und das Geschäft trotzdem am Laufen zu halten.

Den vollständigen Bericht finden Sie auf der Website von Food Industry Executive.

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